Mit der Verknüpfung von qualitativer Feldforschung und architektonischer Projektentwicklung war eine grundsätzliche Ressourcenerhebung im Raum des Grazer Griesplatzes möglich. Ethnographische Methoden eröffneten den Zugang, ganz besonders auch zu den vielfältigen Kulturen im Bezirk. Die Anwendung qualitativer Methoden wurde als vertiefte Erweiterung gängiger Entwurfs- und Partizipationsmethoden angewendet.Wie in der Stadtforschung üblich, wurde der Methodenmix so gewählt, dass ein dialogischer Austausch der Außensicht (ethische Sichtweise) mit der Innensicht (emische Sichtweise) der BewohnerInnen möglich wurde. Fragestellungen, die im Forschungsgebiet angewendet wurden: Was sind und waren prägende Handlungsstrategien im Planungsgebiet? Wie stehen diese Handlungsstrategien in Beziehung zum physischen Raum? Wie können unterschiedlichen Handlungspraktiken als Ressource nutzbar gemacht werden? Die Ergebnisse werden für die Wettbewerbsausschreibung herangezogen. (Gemeinsam mit der TU Graz, Institut für Wohnbau)

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