Die Praxiserfahrungen münden für mich in ein Plädoyer für eine interdisziplinäre Prozessbegleitung von Bauvorhaben jeglicher Art. Dabei sollten sowohl zukünftige BewohnerInnen von Gebäuden bzw. RaumnutzerInnen als auch nachbarschaftliche und quartiersbezogene Kontexte einbezogen werden.

Auf diese Weise können umsetzbare Ergebnisse aus unterschiedlichen Fachgebieten erarbeitet werden. Der Prozess der Beteiligung sollte in architektonischen Wettbewerben verankert sein, um bereits in der Entwurfsphase mitreflektiert werden zu können.

Positive Auswirkungen davon liegen in der verbesserten Möglichkeit, nutzungsnah zu bauen, aber auch nutzungsoffene oder unkonventionelle Lösungen zu verfolgen. Zudem sind bauliche Veränderungen unter Einbeziehung der Bevölkerung nachhaltiger, weil sie von vielen Menschen mitgetragen und dadurch besser akzeptiert werden. Dies führt letztlich zu Kostenreduktionen und zudem zu einem Imagegewinn aller am Bau Beteiligten.

Beteiligungsprozesse sind zu Qualitätskriterien von Planungsprozessen geworden.

Denn eine nachhaltige Entwicklung ist nur gemeinsam mit den Menschen und der reflexiven Anerkennung ihrer vielseitigen lebensnotwendigen Raumansprüche möglich.

KONTEXTUAL: Büro für Baukultur
Beteiligung – Wettbewerbe – Planung

Dr. Dipl.Ing. Mag. Manfred Omahna
Übelbacherstraße 130
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Ingenieurbüro für Innenarchitektur, Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur

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